Markise ausmessen wie ein Profi: Die 5-Schritte-Anleitung
Sie haben sich für eine neue Markise entschieden – herzlichen Glückwunsch! Bevor Sie jedoch Ihre Traum-Markise im Konfigurator gestalten, steht ein entscheidender Schritt an: das korrekte Ausmessen.
Aber keine Sorge, das ist einfacher, als Sie denken. Mit unserer praxisnahen 5-Schritte-Anleitung, präzisen Tipps und einer Checkliste nehmen Sie Maß wie ein Profi und stellen sicher, dass Ihr neuer Sonnenschutz perfekt passt.
Das richtige Werkzeug: Was Sie benötigen
Für ein präzises Ergebnis brauchen Sie nur wenige Hilfsmittel:
- Ein stabiles Maßband (am besten ein Rollbandmaß)
- Eine Wasserwaage
- Einen Stift und Papier oder Ihr Smartphone für Notizen
Profi-Tipp: Messen Sie immer zu zweit. Das verhindert Messfehler bei größeren Breiten und ist deutlich sicherer.
Schritt 1: Die richtige Montagehöhe finden
Die Montagehöhe ist entscheidend für die spätere Durchgangshöhe unter der Markise. Messen Sie von der Terrasse oder dem Balkonboden bis zur gewünschten Unterkante der Markisenkassette.
Eine Durchgangshöhe von mindestens 2,20 m am vorderen Ausfallprofil ist empfehlenswert. Berücksichtigen Sie, dass die Markise ein leichtes Gefälle (ca. 14°) benötigt, um Regenwasser kontrolliert ablaufen zu lassen.
Schritt 2: Die optimale Breite bestimmen
Die Breite ist das wichtigste Maß – sie definiert, wie groß der beschattete Bereich sein wird. Messen Sie die Gesamtbreite, die Ihnen an der Fassade zur Verfügung steht.
Empfehlung: Die Markise sollte auf jeder Seite etwa 20–30 cm breiter sein als die zu beschattende Fläche (z. B. die Terrassentür oder Fensterfront). So bleibt der Schattenwurf auch bei seitlich einfallender Sonne optimal.
Achten Sie auf Hindernisse wie Regenfallrohre, Außenlampen oder Mauerecken und halten Sie ausreichend Abstand.
Schritt 3: Den Ausfall (die Tiefe) festlegen
Der Ausfall beschreibt, wie weit die Markise ausgefahren werden kann – also die Tiefe Ihrer Schattenfläche. Stellen Sie sich vor, wo Sie später sitzen möchten, und messen Sie von der Hauswand bis zu diesem Punkt.
Gängige Ausfalltiefen sind 2,50 m, 3,00 m oder 3,50 m. Wählen Sie den Ausfall so, dass Ihre Haupt-Sitzfläche auch bei hochstehender Sonne vollständig im Schatten liegt.
Schritt 4: Den Montageuntergrund prüfen
Prüfen Sie den Zustand Ihrer Fassade: Handelt es sich um massives Mauerwerk (Beton, Vollziegel), eine gedämmte Fassade (WDVS) oder Holz? Der Untergrund entscheidet über das passende Montagematerial (z. B. Schwerlastdübel oder Injektionsmörtel).
Eine stabile, tragfähige Wand ist die Grundvoraussetzung für eine sichere Montage. Im Zweifel ziehen Sie immer einen Fachmann hinzu.
Schritt 5: Alles protokollieren – Ihre Checkliste
Notieren Sie Ihre gemessenen Werte sorgfältig, um spätere Nachmessungen zu vermeiden:
- Gewünschte Markisen-Breite: _______ cm
- Gewünschter Markisen-Ausfall: _______ cm
- Geplante Montagehöhe: _______ cm
- Montageuntergrund: _________________
Perfekt ausgemessen? Dann sind Sie nur noch wenige Klicks von Ihrer Traum-Markise entfernt. Gestalten Sie jetzt Ihre passgenaue Markise in unserem Online-Konfigurator!